Gorillas

Sie spielten nun wirklich keinen Punk Rock, aber sie gehörten der frühen Londoner Pub- und Punk-Szene an und repräsentierten deren Haltung: zurück zu den Wurzeln, rauhen Sound und begeisternde Live-Auftritte. Schon 1976 traten sie mit den Damned und Eddie and the Hot Rods auf einem Festival in Frankreich auf, wurden in den ersten Ausgaben von Mark P.'s „Sniffin’ Glue“ besprochen, und eines der ersten Independent Label „Chiswick“ nahm sie unter Vertrag.
Jesse Hector (vocal, guitar) spielte schon seit seinem 11. Lebensjahr in Rock’n’Roll-Bands (u.a. Crushed Butler, Tiger, Helter-Skelter) bevor er 1974 mit Alan Butler (bass) und Gary Anderson (drums) „The Hammersmith Gorillas“ gründete und den Titel „You Really Got Me“ bei EMI aufnahm. Zwei Jahre später kürzten sie ihren Bandnamen auf Gorillas, gingen zu Chiswick und veröffentlichten „She’s My Gal/Why Wait Until Tomorrow“ (1976)  und 1977 „Gatecrasher/Gorilla Got Me“. Dann wechselten sie zu den Raw Records, nahmen dort „It’s My Life“ und das Album „Message To The World“ (1978) auf, bevor sie 1981 für die Single „Move it“ wieder zu Chiswick zurückkehrten. Der Tod des Bassisten Alan Butler im selben Jahr führte zu der Auflösung der Band.